Zollhundeschule Bleckede

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Eine Ausbildung zum Hundeführer erfolgt erst nach der zweijährigen Ausbildung im mittleren Dienst beim Zoll. Zwischen Hundeführer/in und Hund entwickelt sich an ihrer Dienststelle und während der Lehrgänge ein besonderes Verhältnis. Sie werden gemeinsam zum Team ausgebildet und verrichten ihren Dienst als Einheit, d.h. Hund und Hundeführer/in sind nicht austauschbar und verbringen nahezu den ganzen Tag gemeinsam. Deshalb werden Beamte, denen ein Zollhund anvertraut werden soll, auch sorgfältig durch geschulte Zollhundelehrwarte ausgesucht und angeleitet. Die Hundeführer und nicht zuletzt auch deren Familien nehmen die über den normalen Dienstalltag hinausgehende Belastungen aus Begeisterung für die Sache in Kauf.

Das Zollhundewesen hat in Deutschland eine über 100-jährige Tradition. 1908 war bei Zöllnern die Mitnahme eines Airedale-Terriers im Dienst auf eigene Kosten und eigenes Risiko bereits geduldet. Zu Beginn des Zweiten Weltkrieges gab es ca. 2.000 Zollhunde in Deutschland. Nach Kriegsende wurde das Zollhundewesen neu aufgebaut, auch um die rege Nachkriegsschmuggeltätigkeit zu bekämpfen. In diese Zeit fiel auch die Gründung verschiedener Zollhundeschulen, von denen heute noch die Zollhundeschulen in Bleckede und Neuendettelsau existieren. Aktuell gibt es in der deutschen Zollverwaltung circa 450 aktive Zollhundeteams.

Weitere Informationen zur Ausbildung und zur  Zollhundeschule Bleckede findet ihr hier zum Download.

Der Beitrag wurde uns freundlicherweise vom sozialen Straßenmagazin Asphalt zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen finden Sie hier: www.asphalt-magazin.de 
 

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